25 July 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Allgemeines

 

Das Wohlbefinden in Innenräumen kann durch die verschiedensten Ursachen negativ beeinflusst werden. Neben der Anwesenheit von chemischen Stoffen in der Innenraumluft spielt hierbei der Feinstaub eine wesentliche Rolle.

 

Winzige Partikel, die mit dem bloßen Auge nicht wahrzunehmen sind und nicht sofort zu Boden sinken, sondern in der Luft bleiben werden als Schwebe- oder Feinstaub (englisch Particulate Matter (PM)) bezeichnet.

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Einteilung

 

Die Einteilung von Feinstaub beruht auf einem im Jahr 1987 von der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Enviromental-Protection-Agency) eingeführten Standard für Feinstaub PM (Particulate Matter, englische Bezeichnung). Der Feinstaub wird, in Abhängigkeit von der Partikelgröße, in Fraktionen eingeteilt.

 

Als Grobstaub bezeichnet man Partikel mit einem Durchmesser größer als 10 µm (Mikrometer = Tausendstel Millimeter).

 

Als PM 10 werden Staubteilchen mit einem Durchmesser kleiner als 10 µm bezeichnet (inhalierbarer Feinstaub). Eine Teilmenge dieser Fraktion stellt der lungengängige Feinstaub, PM 2,5 (alveolengängiger Feinstaub), dar. Diese sehr feinen Teile haben einen aerodynamischen Durchmesser der kleiner als 2,5 µm ist.

 

Der Größenbereich von 2,5 bis 10 µm wird auch als Grobfraktion bezeichnet.

 

Ein Teil der PM 2,5 sind die Ultrafeinen Partikel UP, sie haben einen aerodynamischen Durchmesser der kleiner als 0,1 µm ist.

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Verteilung der Belastung

 

 

Während für die Feinstaubbelastung der Außenluft eine Vielzahl von Informationen bezüglich Exposition und Gesundheitsrisiken vorliegen, gibt es hierzu nur wenige Informationen bezüglich der Belastung in Innenräumen.

 

Problematisch ist hier, dass der Feinstaubgehalt durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Wesentliche Faktoren sind das Lüftungs- und das Nutzungsverhalten der Bewohner.

 

Die Zuordnung zu den Quellen gestaltet sich ebenfalls schwierig, sodass bei der Messung die übliche Raumnutzung simuliert werden sollte.

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Messung der Feinstaubbelastung

 

Mit unseren neuen Messtechnik, dem DustTrak®, können wir simultan alle Größenfraktionen erfassen.

 

Dieses neue Laserphotometer misst die Massenkonzentrationen aller Größenfraktionen gleichzeitig – was bei keinem anderen Monitor möglich ist.

 

Es ist ein kontinuierlich arbeitender Echtzeitlaserphotometer mit 90° Streulicht, der gleichzeitig die Massenkonzentrationen der Größenfraktionen entsprechend PM 1, PM 2,5, alveolengängige, PM 10 und Gesamtmassenkonzentrationen, erfasst.

 

Das Messgerät kombiniert die Massenkonzentrationsmessung mit der Einzelpartikelerkennung, um die Massenfraktionsmessung durchzuführen. Diese nach der Größe getrennte Massenfraktionsmesstechnik ist sowohl einfachen Photometern als auch optischen Partikelzählern (OPC) überlegen. Sie liefert die Massenkonzentration eines Photometers und die Größenauflösung eines OPC.

 

Wir können somit zeitgleich bei verschiedenen Aktivitäten, wie drucken, kopieren, Staubsaugen, Kerzen entzünden und löschen, Braten und vieles mehr, die auftretende Feinstaubbelastung messen und dokumentieren, sodass entsprechende Gegenmaßnahmen, sofern nötig, ergriffen werden können.

 

Neben den Feinstaubbelastungen können im Innenraumbereich weitere Quellen für Befindlichkeitsstörungen verantwortlich sein.

 

Hierzu zählen mikrobiologische Ursachen wie Pollen, Schimmelpilzsporen, Keime der verschiedensten Arten, Milbenkot. Physikalisch-technische Ursachen wie starke Temperatur-schwankungen, Zugluft, verbrauchte Luft durch zu geringe Luftwechselraten, Lärm, zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit, unnatürliches Licht, Staub.

 

Sollten Sie weitere Fragen haben, so stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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Das Institut Alpha, ein guter Partner für Sie

 

Durch unsere über 30-jährige Erfahrung können wir bei entsprechenden Problemen oder Fragestellungen schnell und kompetent reagieren.
Beratung, Gebäudebegehung, Probennahme, Labor-Analytik und Gutachtertätigkeit aus einer Hand sind Ihr Vorteil.
Sollten Sie Probleme mit bereits vorliegenden Gutachten, Messungen oder Anfragen haben, stehen wir auch beratend zur Seite.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne unser Konzept in einem persönlichen Gespräch vor.

 

Als Ansprechpartner in unserem Hause stehen zur Verfügung

 

Die Diplom-Biologin Barbara Ohmle
                              Sachverständige für Raumluftschadstoffe

und


der Diplom-Chemiker Dr. rer. nat. Dieter Heilemann, VDI
                                 Sachverständiger für Raumluftschadstoffe

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